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   Aktuelle Neuigkeiten
CHIO AACHEN 2004
Fotoserie

Meine Fotoserie ist unterteilt in fünf Rubriken. Auf Klick unten öffnet sich jeweils ein neues Fenster mit den Bildern. Alle Fotos können in größerer Auflösung digital verschickt oder auch auf Fotopapier ausgedruckt werden. Fragen Sie nach einem Angebot.

1. Impressionen
2. Im Parcour
3. Rahmenprogramm
4. Gespannfahren
5. Sieger und Platzierte

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Intelligente Eintrittskarte
Jörg Schmadtke besucht neues Springstadion
Alemannia zu Gast beim CHIO
Pleite im Nationenpreis
Im Aachener Wald
Großer Preis von Aachen
Über Stock und über Stein …
Nationenpreis 2006

 

CHIO Aachen - WM 2006
 

Happy End für Deutsche Reiter

Meredith Michaels-Beerbaum triumphiert im Großen Preis von Aachen

Ihrer großen Erfolgsserie des Jahres 2005 fügte Meredith Michaels-Beerbaum (35) am heutigen Sonntag noch einen Triumph hinzu: Vor über 50.000 Zuschauern und im Beisein von Ehrengast Bundesinnenminister Otto Schily entschied die 35-jährige Weltcupgewinnerin aus Thedinghausen den Preis der AachenMünchner für sich. Ihr zwölfjähriger Hannoveraner Wallach Shutterfly v. Silvio I-Forrest meisterte das Stechen fehlerfrei und in der schnellsten Zeit von 41,31 Sekunden. Nach 1991, als die US-Amerikanerin Anne Kursinski in Aachen siegte, gelang es erstmals wieder einer Frau, den renommiertesten Großen Preis der Welt zu gewinnen. Verdienter Lohn ist ein Preisgeld von 76.000 Euro. Ehemann Markus startete übrigens auch im Großen Preis, musste sich auf dem Zweibrücker Wallach Le Mans nach einem Fehler jedoch mit Platz sieben begnügen.

Und solche Geschichten kann wohl nur der Sport schreiben: Im letzten Jahr wurde einen Tag nach dem Nationenpreis 2004 noch der Vorwurf bekannt, ihr Pferd Shutterfly sei beim Weltcup-Finale gedopt gewesen. Heute meinte Meredith Michaels-Beerbaum überglücklich: "Letztes Jahr hatte ich in Aachen einen der schwierigsten Tage meines Lebens. Jetzt wollte ich mich mit einer guten Leistung beim Publikum dafür bedanken, dass es so zu mir gehalten hat."

Nur vier Reiter hatten nach zwei hochspannenden, von Parcourschef Frank Rothenberger gebauten Umläufen das Stechen des Großen Preises erreicht. Mit gut fünf zehntel Sekunden Rückstand ritt der belgische Olympia-Vierte von Athen, Dirk Demeersman (41), auf Platz zwei. Auch er sitzt im Sattel eines Pferdes aus deutscher Zucht: Der Holsteiner Clinton, ein überaus sprunggewaltiger Corrado-Massetto-Sohn und in Belgien stark gefragter Deckhengst, hätte gewinnen können, wenn er auf den letzten Metern ein wenig flotter galoppiert wäre (0/41,85). Auf dem dritten Platz mit ebenfalls null Fehlern behauptete sich der Belgier Los Lansink im Sattel des Holsteiners Cavalor Cumano v. Cassini-Landgraf (0/42,39) vor dem viertplatzierten US-Amerikaner McLain Ward auf der belgischen Stute Sapphire (4/42,04).
aa/wp